Internetauftritt


Wir nehmen Abschied von dem Layout, dass uns über fünf Jahre begleitet hat. Wir haben es sehr geschätzt, auch wenn wir uns selber (siehe Bild) nicht mehr sehen konnten…

Tag der Offenen Wohnungstür


30. Oktober 2011: Wir laden erneut zum „Tag der Offenen Wohnungstür“ ein. Mit einer Dia-Geschichte für Kinder! Später sitzen die „Großen“ um den Teetisch und stellen ihre aktuellen Lieblingsbücher vor.

pусская общественная библиотека

 


Die Ausleihe ist immer Samstag (Sonnabend) vor oder nach dem Gottesdienst (9.30 – 11.30 Uhr) im Adventhaus, Haydnstr. 16, 01309 Dresden möglich.

Pünktlich zur „Nacht der Kirchen“ am 6. Juni 2010 in Dresden startete die russische Abteilung der Bibliothek: Nadja, Natalja, Slawa, Waldemar, Olga und Aljoscha haben eine Auswahl russischsprachiger Literatur vorbereitet. 

Что определяет ваши действия? Суеверия, мнения, обстоятельства? Бог говорит: “Познайте истину и истина сделает вас свободными”. Чтобы быть свободными нужно познать. Русская общественная библиотека приглашает вас по адресу Dresden, Haydnstraße 16, где вы сможетенайти книги по интересныминасущным темам: “Великие пророчества Библии”, “Ключи к здоровью”, “Как обезоружить депрессию”, “Жизнь без страха – это реально?” и многие другие.

 

Arbeitsbesuch in der Bibliothek der Heilsarmee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerald Schneider aus Dresden ist seit September 2007 als Bibliothekar im Ehrenamt beim Christlichen Ausleihdienst Dresden tätig. Seit 1. Juli 2009 ist Herr Schneider zudem als Bibliothekar bei der Dresdner Heilsarmee tätig. Wir haben ihn zum Thema „Buch“ befragt.

Welche Aufgaben haben Sie beim Christlichen Ausleihdienst Dresden übernommen?

Hier erfasse ich die ganzen Bücher, die dann weiter verarbeitet werden, um ins Internet gestellt zu werden. Mir gefällt die Selbständigkeit, denn ich arbeite gerne selbständig. Ich bin lieber mein eigener Herr. Und dann die ganze Frage des Aufbaus, die Mitarbeit an der Organisation, dass gefällt mir sehr.

Nun sind Sie seit 1. Juli 2009 bei der Heilsarmee in Dresden tätig. Was machen sie dort genau und was ist das Besondere an der Arbeit?

 Als ich meine Tätigkeit bei der Heilsarmee begann, war schon ein gewisser Grundbestand an Büchern vorhanden. Meine erste Arbeit war, diesen Bestand neu zu ordnen. Da wir bei der Heilsarmee die Bücher durch Spenden erhalten, ist auch ein ständiges rücken der Bücher erforderlich. Ebenfalls muß ich überprüfen, ob die neu einzuarbeitenden Bücher nicht schon im Bestand sind. Außer meiner Tätigkeit in der Bibliothek bin ich noch am Suppenwagen tätig. Dies ist eine Arbeit, bei der an Bedürftige auf der Theresienstraße warme Getränke wie Kaffee und Tee, Brot und Kuchen bzw. Kleingebäck sowie eine warme Suppe ausgeteilt wird. In der Zeit vom 01. November bis 31. März bin ich als ehrenamtlicher Helfer im Nachtkaffee der Heilsarmee tätig. Alles zusammen macht mir viel Spaß. Denn es ist immer die Arbeit mit den Menschen die mir besonders gefällt.

 

 

Bibliothekarischer Werdegang:

 Betriebsarchivar im VEB Zentrum Mikroelektronik Dresden (ZMD), danach:

  • November 2001 – April 2002 ABM-Kraft in der Sächsischen Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
  • August 2002 – November 2002 Mitarbeit im Sächsischen Staatsarchiv
  • Sept. 2007 bis heute Mitarbeit im Christlichen Ausleihdienst Dresden
  • Juli 2009 bis heute: Leitung der Bibliothek der Dresdner Heilsarmee

 

 

Hatten Sie schon immer Interesse an Büchern?

Ja, immer schon. Auch von meinen Eltern aus. Meine Mutter hat sehr viel gelesen und auch mein Bruder. Wir sind sehr mit Büchern aufgewachsen.  Mein Bruder ist heute noch genauso ein Lesefan wie ich auch, und auch seine Frau. Sie haben unheimlich viel Bücher zu Hause, sie müssen sie schon in den Bettkasten tun, weil sie keinen Platz haben. Also, wir lesen beide gerne. Ein Leben ohne Bücher könnte ich mir nicht vorstellen.

Was lesen Sie gerne?

Es kommt immer darauf an. Ich hab schon viele Bücher in der Hand gehabt, drei oder vier Seiten gelesen und dann wieder zugeklappt, wenn es nicht so richtig vorwärts ging. Ein Buch muss für mich vorwärts gehen. Es muss eine durchlaufende, spannende Handlung bzw. einen roten Faden da sein. Wenn ich auf drei Seiten lese, wie grün das Gras ist, dann ist Schluss. Dann höre ich auf mit Lesen. Das kann ich nicht leiden. Ich lese auch gerne Biografien, Künstlerbiografien, also Erlebnisse, die man als Normalsterblicher nicht so erfährt. Auch Romane und Tiergeschichten interessieren mich.

Gibt es Bücher, mit denen Sie gar nicht klar kommen?

Na ja, Gedichtbände sind nicht meine Welt. Oder zum Beispiel die Bücher von Hedwig Courths-Mahler, oder Ganghofer, die mag ich nicht. Dieses sind alles so schwülstige Romane. Obwohl ich mal ein, zwei gelesen habe. Aber ich würde es nicht wieder tun.

Was ist für Sie das Besondere am Medium Buch?

Ich muss ehrlich sagen, wenn ich ein Buch lesen, dann kann ich mir verschiedene Sachen vorstelle. Im Film flimmert das ab, das sieht man zwar auch. Aber im Film kann man doch viele Sachen nicht so darstellen, wie der Schriftsteller es geschrieben hat. – Ich finde ein Buch immer noch besser als einen Film. Der Film kann das ergänzen, aber ein Buch ist spannender, interessanter für mich. Und beim Buch ist es so: das ist vielleicht 300 oder 400 Seiten stark, das kann ich mal aufhören und später weiter lesen. Beim Film flimmert das vorbei und dann ist die Sache erledigt.

Vielen Dank für das Gespräch!